Aktuelle LL-News Nr. 2 Febr. 2020

Helfer für eine gute Sache gesucht …                                                                                

Am 7. März 2020 steigt zum 4. Mal “Lahnau rocks for benefit“. Fast alle Ortsvereine unter-stützen dieses Event, die LahnLaender natürlich auch und in diesem Zusammenhang suchen wir noch einige Helfer/innen für Sonntagvormittag 8. März 2020 zu Abbauarbeiten in der Lahnauhalle. Als Belohnung für den ansonsten ehrenamtlichen Einsatz gibt’s ein Original “Lahnaurocks for benefit Helfer T-Shirt“. Interessenten melden sich bei Norbert Kern.    (nocolino.kern@t-online.de)

 Neben 3 regionalen Bands kommt als special guest Comedian Bülent Ceylan nach Lahnau

 

LahnLaender laufend unterwegs …                                                                                      

25.Januar 2020 - 50 km-Ultramarathon des RLT Rodgau

Rodgau ist bundesweit bekannt, den einen durch die "Rodgau Monotones", die schon seit Jahrzehnten auf hessisch durch die Musikszene rocken, den anderen durch den 50-km-Ultramarathon des Rodgau Lauftreffs RLT. Zum 21. Mal hallte der Startschuss an der Freizeitanlage "Gänsbrüh" wider und einige hundert “Ultras“ machen sich auf die Langstrecke mit einer 10-fach zu durchlaufenden 5km Runde. Spitzenläufer schaffen das in Zeiten, die für manch einen schon im Marathon unerreichbar sind. Ob die Streckenrekorde von Benedikt Hoffmann (2:56:18) und Tinka Uphoff (3:32:42) unterboten wurden könnt ihr im vollständigen Bericht https://www.laufreport.de/bericht/0120/rodgau-ultramarathon.htm nachlesen.

Mit Pamela Bremser und Hendrik Wallwaey waren dieses Mal auch zwei LahnLaender  dabei, hier ihre Ergebnisse und unseren Glückwunsch an die beiden für ihren Erfolg auf dieser ungewöhnlichen Strecke:

 

Pamela Bremser               4:39:30

Hendrik Wallwaey           4:36:42  


Pamela schildert uns ihre Eindrücke von dem Ultralauf, zunächst hier in Kurzform:

Jo, lief echt gut! Tolle Veranstaltung, absolut zu empfehlen!

 

Und hier ihr vollständiger Bericht:

Da ich bei meinen letzten Marathons immer irgendwie das Gefühl hatte, "da geht noch was", hatte ich für dieses Jahr den Einstieg in den Ultralauf geplant. Da der Rodgau Ultra nicht zuletzt wegen der flachen und einfach zu laufenden Strecke sehr beliebt bei "Ersttätern" ist, sollte dieser mein erster werden. Es handelt sich um einen Rundenlauf mit 10 Runden á 5 Kilometern.

Was erstmal furchtbar eintönig klingt und mich auch erstmal abgeschreckt hat, stellte sich später als genau richtig für den Anfang heraus.

 

So machten sich ca. 800 "Ultras" um 10 Uhr am Samstagmorgen bei kalten Temperaturen, Nebel aber eigentlich sehr guten Bedingungen im Dudenhofener Wald auf den langen Weg um ihre Runden zu drehen. Es geht erstmal über asphaltierte Wege zwischen Feldern hindurch mit einer gut bestückten Verpflegungstelle, weiter in ein Waldstück vorbei an einem Musikzelt, zu einem kurzen Stück mit Läufer-Gegenverkehr, dann ein Stück am Waldrand entlang, wieder zwischen Feldern hindurch, durch ein weiteres Waldstück und mit einer winzigen Steigung und anschließendem Rollen lassen zurück zum Startbereich.

Das Ganze dann jetzt also 10x. Nachdem Runde eins erstmal ziemlich nervös und vorsichtig "abgecheckt" wurde, konnte ich die Runden 2 und 3 deutlich lockerer angehen, denn ich merkte, das lässt sich gut laufen.

 

Ganz fest vorgenommen hatte ich mir, das Tempo von Beginn an vorsichtig anzugehen um nicht zum Ende hin brutal einzubrechen, denn ich bin in meiner Vorbereitung nie länger als 30 km gelaufen und wusste nicht wirklich, was da auf mich zukommen sollte. Schön war, dass Bernd wieder mit an der Strecke war und mich unterstützt und versorgt hat. So wurden auch Runde 4,5 und 6 recht locker und gleichmäßig abgespult und das Runden laufen machte sogar richtig Spaß. Ich hangelte mich immer weiter von Punkt zu Punkt: Startbereich - Verpflegung - Holzhütte im Wald - Musikzelt - Gegenverkehr - Hendrik zuwinken (Danke für`s motivieren) - Wendepunkt - kleiner Hügel - bergab rollen - wieder Startbereich - zack, wieder eine Runde rum.

Etwas zäh wurde es in Runde 8 und 9, was sich aber eigentlich nur ein kleines mentales Tief herausstellte und mich in diesen Runden nur jeweils eine Minute gekostet hat, die Beine waren nach wie vor in Ordnung. Zu Beginn von Runde 10 wusste ich, "das wird was" und rief Bernd noch zu: "Jetzt passiert nix mehr", konnte die Schmerzen, die sich ja nun doch eingestellt hatten, ignorieren und sogar das Tempo nochmal etwas forcieren. Die Vorstellung, jetzt überall zum letzten Mal vorbeizulaufen und mich von den vielen netten Helfern verabschieden zu können, hatte schon was Beflügelndes. Von weitem schon konnte ich die leuchtende Zieluhr bei 4.39 sehen und schaffte es tatsächlich, meine Zeit noch unter 4.40 zu drücken.

 

Mein erster Ultra war ein tolles Erlebnis und mit meiner Leistung bin ich mehr als zufrieden.

Für Anfänger im Ultralauf ist der Rodgau Ultra wirklich ein hervorragender Einstieg, denn man weiß nach der ersten Runde genau, was man bekommt und kann sich das Rennen hervorragend einteilen. Das Team vom RLT Rodgau organisiert hier einen tollen Lauf, mit ganz viel Liebe und Herzlichkeit.  Hier war ich ganz bestimmt nicht zum letzten Mal.

 Hendrik, lächelnd kurz vorm Zieleinlauf