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29. Juli 2018 - Ironman Langdistanz in Hamburg

Nach dem unglaublichen Erstevent nimmt der IRONMAN erneut Kurs auf den Norden Deutschlands und macht Ende Juli 2018 zum zweiten Mal in Hamburg fest. Ob Schwimmen in der Alster, Radfahren durch den Hafen oder Laufen entlang des grünen Alsterufers mit Zieleinlauf auf dem Rathausmarkt - die Hansestadt bietet einmalig vielseitige und unvergessliche Wettkampfeindrücke. Hunderttausende Zuschauer säumen die Strecke schon ab dem Schwimmstart und sorgen für Emotionen und Gänsehaut pur. Der IRONMAN Hamburg vergibt 40 Slots für die IRONMAN World Championship 2018 in Kailua-Kona, Hawaii.

So stands in der Ausschreibung und mit Werner Fischer und Steffen Schindler folgten ihr zwei LahnLaender einen schönen Triathlonwettkampf zu finishen. Aber Wassertemperaturen und eine Blaualgenplage sorgten für Ernüchterung. Für Werner sollte es seine erste Langdistanz werden und jeder der Werner kennt, weiß dass er ein guter Schwimmer und Radfahrer ist, aber nicht unbedingt das Laufen zu seinen Lieblingsdisziplinen gehört. Werner berichtet:     

 

Mein erstes Mal.

Dass mein erster IRONMAN ein Duathlon wird, erfuhr ich nicht vom Veranstalter, sondern aus den Lahnländer WhatsApp Gruppen.

Das ich überhaupt gestartet bin, verdanke ich auch den unverzüglich einsetzenden Motivationshilfen der WhatsApp Gruppen. Es ist eigentlich ein Witz, dass ich, der auf der offiziellen Lahnländer Homepage als Antiläufer bezeichnet werde, im Wettkampf mehr Kilometer zurücklegen sollte, als jeder andere Lahnländer Ironman zuvor. Nun ja, bis T2 lief der Wettkampf prima. Der erste 6 km ok, die künstlich langgezogene Wechselzone auch flott durchlaufen. Rad fahren fühlte sich an wie fliegen.  

Dann beim Absteigen vom Rad meinte ein nachfolgender Teilnehmer anscheinend, ich stehe im Weg. Er wollte wohl an exakt der gleichen Position stehenbleiben. Dumm, das ich da gerade abstieg. Auf den Schlag, als seine Pedale in meine Wade einschlug, hätte ich gerne verzichtet. Ich humpelte deshalb durch die Wechselzone und in den Marathon hinein. Spaß gemacht hat der Marathon nicht. Durch die anfängliche Schonhaltung begannen natürlich sofort alle anderen Muskeln sich zu beschweren und zu verkrampfen. Nach der ersten Runde hätte ich fast aufgehört. Jedoch lief hier ein freundlicher Teilnehmer vor mir her mit einem Aufdruck auf seinem T-Shirt

 

Du kannst gerne aufhören.

Wahrscheinlich wird es keinen stören.

Aber du wirst es immer wissen.

 

Ich dachte nur: „Du Arschloch, musst du das so deutlich sagen“. Nun ja, auch 42,195 km gehen irgendwann rum, und wenn es auch erst nach 4:29 Std. ist. Danke an all die, die während des Wettkampfes eifrig WhatsApps, Motivationen, Zwischenzeiten und der gleichen gepostet haben. Ich hatte leider kein Handy dabei. Nach dem Wettkampf habe ich mich aber umso mehr darüber gefreut.

Da ich mich Anfang des Jahres entschieden habe, einmal einen Langdistanztriathlon zu machen, ist allerdings klar. Dieses Ziel habe ich noch nicht erreicht. Also, Fortsetzung folgt.

 

Hier die Ergebnisse:

Werner Fischer                 0:30:13/4:51:29/4:29:35                              10:01:45

Steffen Schindler             0:28:46/5:01:08/4:11:05                               9:52:07

Fight for the gauntlet -Hever Castle Triathlon

In Hever Castle/Kent irgendwo südöstlich von London kulminiert die britische Ausdauersportszene.

Fast ganzjährig werden dort Triathlons, Lauf- und Freiwasserschwimmwettkämpfe an historischer Stätte veranstaltet. Hever Castle war der Landsitz der adligen Familie Boleyn. Bekannt u.a. durch Anne Boleyn, eine der zahlreichen Frauen von König Heinrich XIII und Mutter von Elisabeth I., die nachdem Sie Heinrich keinen Thronfolger gebären konnte, in Ungnade fiel, unter fadenscheinigen Gründen des Hochverrats angeklagt und hingerichtet wurde. Im Laufe der Geschichte wechselte Hever Castle mehrfach den Besitzer und verfiel immer mehr, bis es 1903 durch den britisch-amerikanischen Millionär William Waldorf Astor samt 51 ha Grundbesitz gekauft und vollständig im Tudor Stil restauriert wurde. Dabei entstanden auch die Gärten im italienischen Stil und der Hever Castle Lake, der seinerzeit von 800 Arbeitern in Handarbeit ausgebuddelt werden musste. 

Entsprechend martialisch sind dann auch die Triathlons, einer davon “The Gauntlet“ genannt entspricht einer Mitteldistanz. Gauntlet bedeutet Kampfhandschuh (siehe Bild der Finishermedaille) die Redewendung  “to run the gauntlet“ soviel wie im Deutschen Spießrutenlaufen. Ein Schnäppchen ist das mit 220 £ Startgeld gerade nicht, aber die 1,9km Schwimmen im Castle Lake und in einem Nebenfluss des Eden River, zwei Radrunden mit in Summe 90km die sich durch die Hügel des Naturschutzgebiets High Weald of Kent winden und 21km Laufen auf Tracks und Saumpfaden entschädigen dafür, durch den Veranstalter als inspirierende Kulisse für die Triathleten beworben.   

Englandliebhaberin Gerrit Lauber hatte sich schon vor längerer Zeit diesen Wettkampf ausgesucht, war nun endlich in diesem Sommer für die LahnLaender hier am Start und hatte einen riesigen Spaß dabei.  Auf der extrem harten Strecke kapitulierten fast 20% der Teilnehmer durch Unfälle und die extrem heißen Temperaturen. Gerrit finishte das Ding in 07:38:28 (0:57:44/ 4:08:36/ 2:22:45), hier ihr vor Begeisterung überschäumender Bericht (ich musste ihn etwas straffen):

Wie alles begann ...

Vor zwei Jahren bekam ich das Buch "Die härtesten Wettkämpfe, die besten Triathleten“ von meinem Kollegen und LahnLaender Uwe Druschel, geschenkt. Das Buch wohnt seitdem neben meinem Bett. Das mit den „härtesten“ hatte ich irgendwie überlesen. Hever Castle und die Triathlon Castle Series (Irland, UK, Frankreich) zogen mich in ihren Bann. Als am „Black Friday“ ein cooles Angebot für Hever kam, habe ich mich ohne jegliche Absprachen mit meiner Familie gemeldet. Zack - das musste sein. Nach einigen Überlegungen wurde ein Urlaub mit 8 Personen daraus. Als einzig Tria-Angefixte war es mein Projekt. Die anderen ertrugen mein Training und ich eben das alleinige Wettkampf-Fieber.

Am Mittwoch vor dem Rennen fuhr ich einen Teil der Strecke zum Testen ab und - es war die Hölle und war kurz davor alles hinzuschmeißen. Es ging irgendwie nur krass hoch oder krass runter oder krass in Kurven oder an krassen Schlaglöchern vorbei. Den Luxus unkonzentrierten Fahrens konnte ich mir abschminken. Pause im Hirn unmöglich! Nach einigen Frust-Tränen rappelte ich mich wieder auf. Zeit egal, Hauptsache durchziehen und nicht verunfallen, alles andere ist peinlich.

 

Samstag früh…

Ein neuer Schock: ein Cut im Mantel. Nerven bewahren… Mantel vom Rad meines Mannes gepflückt, pumpe auf - peng. Ups, wohl nicht sauber aufgezogen. Innere Dialoge… Bleib cool, besser heute als morgen, super, dass ich zwei Schläuche mitgenommen hatte. Irgendwann hatte ich alles zusammen, auf nach Hever zur Wettkampfbesprechung. 1 1/2 Stunden - wow, das war ausführlich. Die Nacht vor dem Wettkampf habe ich mich in den leisesten Raum gelegt, das war schlau, denn als ich um 4:15 Uhr aufstand, grölten die Nachbarn immer noch „Football is coming home…“

Wettkampftag …

Im Wasser ließ ich die anderen ziehen und hoffte meine Ruhe zu haben. Weit gefehlt, eine Verrückte klammerte sich die ganze Zeit an mich. Geht’s noch? Da war niemand außer den Kanufahrern mehr, spinnt die? Erst probierte ich es mit "… please,“ später mir „hey“ und dann trat ich zu. Also ich habe einfach einen kräftigen Beinschlag gemacht, als sie wieder nach meinem Fuß grapschte. Ein paar hundert Meter Ruhe und dann kam sie wieder und krallte sich in meine Klamotten. Was für ein Albtraum…

Auf einmal im Schwimmkanal ein Kerl mit silberner Bademütze. "Wie geil ist das denn, der ist 10 Minuten vor mir gestartet!“ Und da war er, der Wendepunkt, der Schalter im Kopf - Ich kann das, ich bin schneller! Der Silberling wurde überholt und auf ging’s! Raus aus dem Wasser, ab zum Fahrrad. Das konnte ich klasse finden, denn fast alle anderen waren schon auf der Strecke.

 

Los geht’s leichter Gang, Beine warm fahren, Strecke checken, Nerven bewahren, lass dich überholen, alles egal. Ich hatte so einen Schiss vor dem Radfahren!!! Als die ersten 5km rum waren, war ich traurig, dass sie schon vorbei waren. Tolle Streckenposten, sogar in gefährlichen Kurven mit roten Fahnen, Aufmunterungen, Komplimente für mein Fahrrad, Klasse. Bei der Verpflegungsstation kam ich mir vor wie ein Profi beim Zurufen was ich haben wollte und wie cool das ablief. Geil!

Nächster Wechsel - ich bekomme mein Rad abgenommen. Das ist ja ein Service, gefällt mir. Und los auf die Laufstrecke. Fast nur Reitwege, feiner Sand. Die Briten stöhnen, der heißeste Tag des Jahres bisher. Auch hier gehen etliche um. Eine super abwechslungsreiche Strecke, Schlucht zwischen Steinen und Baumwurzeln, dann wieder an einem Schloss vorbei, einsames Feld, single Trail im Wald, ein Springparcours und der große Park von Hever Castle.

Die Zielgerade, Wahnsinn, das gibt’s doch gar nicht… Ich werde angekündigt, als die, die zwei Jahre von dieser HD geträumt und sich ihren Traum erfüllt hat. 

Die LahnLaender beim Ironman Frankfurt

Drei LahnLaender wagten in diesem Jahr das Abenteuer Ironman. Marie Hermanns schon zum 4. Mal, Sarah Füssl und Thorsten Keiner als Rookies. Alle drei finishten diesen schweren Wettkampf und erzielten sehr gute Ergebnisse:

 

Thorsten Keiner                 1:12:31/5:36:08/4:03:37                             11:04:41

Sarah Füssl                            1:15:17/6:34:47/4:15:22                             12:16:29            

Marie Hermanns                1:21:40/6:53:31/5:19:18                             13:46:32

Eindrücke von Marie:

Ganz so entspannt, wie die Bilder vielleicht vermuten lassen, war der Ironman 2018 in Frankfurt nicht und auch der für mich neue Rolling Start war nicht so easy wie ich es erwartet hätte. Gerade in dem Zeitsegment um die angepeilte Endzeit von 1 Stunde 20 gibt es viele Starter, die sich nicht so exakt einsortieren konnten oder wollten. Entsprechend unruhig begann das Rennen - von vorne gebremst und von hinten überschwommen. Der wunderbare strahlende Sonnenaufgang machte die Orientierung auf den Rückwegen der beiden Teilstrecken fast unmöglich. Eine Boje hätte ich fast verfehlt und ich musste ein Stück ins Feld zurückschwimmen, wobei ich noch zwei weitere „Blindfische“ zurück auf Kurs schieben musste.

Der verlängerte Radkurs war anspruchsvoll mit 185 km und 1450 Höhenmetern, dem Kopfsteinpflaster in Hochstadt und dem recht deutlichen Gegenwind aus Nordwest.

Entsprechend viele „Körner“ blieben auf der Strecke und es gab einige Ausfälle und Unfälle.

Zum Wechsel auf`s Laufen waren die Temperaturen schon ordentlich hochgeklettert und die Sonne bruzelte in den windgeschützen Ecken mächtig vom Himmel.

Die Verpflegungsstellen boten reichlich Abkühlung in Form von Wasser in Bechern, nassen Schwämmen oder Duschen und luden (leider für mich etwas zuviel) zum Verweilen ein.

Wer sich allerdings allzusehr auf den neuen Energiesponsor Enervit verlassen hatte, könnte sich Probleme eingehandelt haben. Es wurden wohl überdurchschnittliche viele Fälle von Magen-Darmproblemen und Übelheit behandelt und dies könnte an der Verpflegung gelegen haben.

 

Sarah:

Kurz zusammengefasst Wahnsinn! Es war ein geiler Tag! :-)

Vielen Dank an alle, die vor und während des Rennens an mich gedacht und angefeuert haben. Es war überwältigend und hat dazu beigetragen, dass der Tag noch besonderer wurde als er war. Ohne die guten Wünsche wäre es nicht so gegangen, wie es lief. Deshalb: DANKE!

Und auch für die vielen Glückwünsche am Montag möchte ich mich herzlich bedanken. Ich habe mich über jeden Einzelnen sehr gefreut!!

In der heimischen Presse gab es letzten Samstag 21.7. noch einen schönen Bericht zu Sarah’s Ironmandebut, den ich hier auszugsweise zitiere (Quelle WNZ, Autor Joh.Weil)

 

„Gefühlt in die Stadt geflogen“

Das war eine gelungene Premiere: Sarah Füssl hat beim Ironman in Frankfurt nicht nur teilgenommen, sondern ist ins Ziel gekommen – und kann mit einem 16. Platz in der Hauptklasse stolz auf ihr Ergebnis sein. 12:16,29 Stunden können sich sehen lassen. 2010 hatte sich die Hüttenbergerin dazu entschlossen, „irgendwann“ mal einen Ironman zu machen. Drei Jahre später nahm Füssl an ihrem ersten Triathlon über die Mitteldistanz teil.

Spätestens seit November 2017 war alles auf den 8. Juli 2018 ausgerichtet. Seitdem trainierte Füssl im Schnitt etwa 13 Stunden pro Woche. Von März bis Juni waren es oft 15. Zusätzlich zu einem Vollzeitjob war das hartes Brot. „Das Training war unheimlich zeitaufwendig. Ich war häufig müde, und entsprechend war es oft sogar richtig hart“, erklärt sie. Umso erleichterter war sie, als der große Tag näher rückte. „Das hat für vieles entschädigt: die Emotionen des Tages, die Anfeuerungen an der Strecke und die Ermutigungen vor dem Wettkampf. Das war der Wahnsinn und ein Mega-Gefühl.“ Das Wochenende selbst lief wie im Film an ihr vorbei. Sie hatte sich vorgenommen, anzukommen und den Tag zu genießen. „Mein Trainer hatte mir am Donnerstag vorher noch eingebläut, mich alle 30 Minuten mit Kohlenhydraten zu versorgen.“ Trotzdem blieben Magenkrämpfe nicht aus. Nach dem Wendepunkt konnte sich die zierliche Sportlerin, die für AS Lahnlaender Lahnau“ startet, über etwas Rückenwind freuen: „Ich bin gefühlt in die Stadt geflogen“, erklärt sie. Der zweite Wechsel klappte reibungslos. Familie und Freunde sorgten dort für die nötige moralische Unterstützung, bevor es zu ihrer Paradedisziplin Marathonlauf ging. Auf dem Rundparcours klappte bis Kilometer 30 alles wie geplant: „Ich war immer noch fit und hab mich weiterhin gut versorgt.“ Hart waren allerdings die letzten zwölf Kilometer. „Ab der Hüfte abwärts hat einfach alles wehgetan. Mini-Anstiege wie beim Eisernen Steg waren brutal und haben wirklich sehr geschmerzt. Belohnt wurde sie mit dem überwältigenden Erlebnis des Zieleinlaufs am Römer. „Es ging viel zu schnell vorbei, und ich weiß nicht mal, ob ich den Satz, den ich seit acht Jahren hören will, gehört habe oder, ob er gesagt wurde: „Sarah, you are an Ironman.“

 

Nach dem Rennen brauchte Füssl etwas, um das Erlebte für sich zu realisieren. Mit Hilfe ihrer Familie, allen voran ihrem Mann Martin, Vater Roman und Mutter Petra, und ihren Freunden konnte sie sich einen lange gehegten Traum erfüllen. „Der Tag hat Lust auf eine Wiederholung gemacht, aber ich weiß auch, was dahinter steckt.“ Froh war sie auch, dass ihre beiden Teamkameraden der Lahnlaender, Marieluise Hermanns (W 55, 13:46:32) und Thorsten Keiner (M 45, 11:04:41), den Wettkampf beenden konnten. „364 Tage lang klatscht niemand, wenn du bei Wind und Wetter trainierst. Der Tag hat dafür entschädigt“, fügt die „Iron-Woman“ mit einem Lachen hinzu. Nächstes Jahr will sie erst einmal pausieren, aber irgendwann kann sie sich vorstellen, doch wieder an den Start zu gehen. Schließlich ist der Sport ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.

Cupwertung 2018

 

Name Anzahl Wettkämpfe
Hendrik W. 7
Gerrit L. 6
Norbert K. 5
Herger A. 5
Michael A. 4
Thorsten Sch. 4
Marie H. 3
Markus R. 3
Ralf H. 2
Christoph S. 2
Erich K. 2
Werner F. 1
Steffen Sch. 1
Karsten R. 1
Markus J. 1
Andreas V. 1
Stand 5.6.18  

 


Kanutour

Laufschuhe oder Mountainbike tauschte bei besten Wetter am 6. Mai die LahnLaenderjugend (eigentlich 9 junge Erwachsene) gegen Kanus aus. Von Fronhausen ging es auf den Lahnschleifen bis nach Wettenberg-Wissmar. Nach den 9km waren alle geschafft und stärkten sich zum Ausklang beim Grillen.

Hendrik Wallwaey erfolgreich in Buseck

Am 6.Mai 2018 traten zum letzten Mal die heimischen Läufer zum Volkslauf in Großen Buseck an, der nun nach 30  Jahren nicht mehr ausgerichtet werden wird. Trotzdem fanden sich rund 250 Läufer/innen zum Wettkampf über Halbmarathon und 10 km-Distanz ein. Moritz Weiss vom LGV Marathon Giessen - derzeit der wohl unangefochtene heimische Läufer - siegte souverän in in 1:19. doch schon auf Gesamtplatz 5 folgte in 1:29:28 Hendrik Wallwaey von den LahnLaendern und erzielte damt auch Platz 1 in der M30.

Links im Bild  Hendrik beim Start zum Halbmarathon und rechts Daumen hoch auch für Markus Roth der die 10km in 58:06 absolvierte. Auszug aus dem Presseinterview: "Nach dem zweiten Rang beim Weiltalweg Marathon war das heute trotz der Steigungen erneut ein herrliches Rennen", der frühsommerliche Sonnenschein tat sein übriges  dazu.

Es kann nur 9 geben  -  Bericht zum Weiltalweg Marathon am 22. April 2018

 Karsten Rauber ist nicht einer unter vielen, sondern einer unter 9. Denn nur so viele haben alle bisher 16 Marathons im Weiltal von Schmitten-Arnoldshain bis nach Weilburg gefinisht. Auch dieses Jahr wieder, zunächst die Anmeldung zeitig und routiniert durchgeführt, war es für ihn keine Frage, die 16. Auflage, egal in welchem Trainingszustand, anzugehen. Dieses Jahr begleitet von seinem Schwager Erich, der sich kurzfristig 2 Tage vorher dazu entschied, von der erst geplanten 22 km-Distanz auf den Marathon umzusteigen. Bei schon am Start sehr angenehmen Temperaturen machten sich neben Erich und Karsten noch Gerrit Lauber, Hendrik (Henny) Wallwaey und Norbert Kern auf den Weg hinab auf den Weiltalweg, der dennoch von einigen miesen Anstiegen gespickt ist. Wie Goethe schon sagte, „je näher man dem Ziel kommt, desto mehr steigen die Probleme“ oder „je länger der Lauf dauert, umso wärmer wurde es und umso mehr musste man sich quälen“. Scheinbar ungeachtet dieser Strapazen machte sich Henny auf und davon und spulte diesen landschaftlich sehr reizvollen Langstreckenlauf in 3:17,44 ab. Der Lohn: 2. In der AK und mit als Erster unter der Dusche. Danach hatten die Zuschauer viel Zeit, sich um Erfrischungen zu kümmern, ehe sich dann Norbert knapp unter 4 Stunden (3:59,17) ins Ziel schleppte. Scheinbar beflügelt durch eine persönliche Bekanntmachung mit dem Gesamtsieger „Flo“ Neuschwander kam Gerrit nach 4:26,27 endlich zu ihrer langersehnten Frühjahrsmarathonmedaille. Noch Woche zuvor vom Rücken geplagt und dem Verzicht auf den Start beim Hannover-Marathon kam sie hochmotiviert nach einer Übernachtung bei Mama fröhlich in die Halle und keiner konnte sie von einem gutgelaunten Lauf abbringen. Tja, sie muss wohl mit den richtigen Leuten an den Start gehen… Ebenso gut gelaunt, wenn auch etwas später und ausgelaugter, kamen dann Erich und Karsten endlich zur Hainallee. Erich musste dabei im Zieleinlauf erkennen, dass es auch Nachteile hat, wenn man mit einer Weiltallegende ins Ziel einläuft. Es wurde vom Moderator natürlich nur Karsten „gehuldigt“.

Norbert, Erich, Gerrit, Karsten und Hendrik
Norbert, Erich, Gerrit, Karsten und Hendrik

Die 22 Kilometer nahmen Marieluise Herrmanns, Werner Fischer, Christoph Sprick, Thorsten Schnitker und Herger Alt in Angriff. Wie, der Werner läuft freiwillig 22 Kilometer? Tja, das Versprechen um die Jahreswende, am Ironman Germany teilzunehmen, treibt so manchen Anti-Läufer zu nicht für möglich gehaltene Taten. So finishte er in guten 1:50,36, während er seine Marie nach ca. einer Viertelstunde (2:04,11) in die Arme schließen konnte. Neben der Umarmung war ihr der Sieg in der W 55 gewiss. Thorsten nahm sich weniger Zeit, die schöne Umgebung zwischen Emmershausen und Weilburg zu genießen und kam bereits nach 1:43,16 ins Ziel. Dazwischen reihte sich „Haudegen“ Herger mit 1:46,41 in die Reihe der LahnLaender mit ein. Herger, der sich eigentlich dem welligen Terrain wegen anhaltender Probleme mit der Achillessehne entziehen wollte, juckte es dann doch wieder und wurde für einen feinen Lauf belohnt. Christoph (Spricki) Sprick betätigte sich diesmal als „Zug- und Bremsläufer“ für seine Probanten und führte sie sicher in 2:22,43 ins Ziel.

Allen Akteuren, ob Läufer oder Zuschauer, Begleiter, Hinfahrerinnen) und daheim Mitfiebernden sei ganz ganz herzlich gedankt. Ihr alle macht es möglich, dass so ein Tag (trotz aller Strapazen) in sehr sehr schöner Erinnerung bleibt.

Schlusswort von Karsten auf der Rückfahrt: Jetzt endlich wieder 364 Tage trainingsfrei!

Bericht zur Mitgliederversammlung 2018

Am 16.02.2018 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der LahnLaender Lahnau e.V. in der Gaststätte zum Anker statt. Da wir immer zum Schwimmen dort herzlich willkommen sind, haben wir uns diese Lokalität als kleines Dankeschön ausgewählt.

 

Im Mittelpunkt der Versammlung standen neben dem Bericht des Vorstands natürlich turnusgemäß Vorstandswahlen. Zum Abschluss des Berichtsjahres betrug der Mitgliederbestand 131 Mitglieder. Der Vorstand kam zu 8 Vorstandssitzungen zusammen. Neu ist, dass aus dem Vorstand sich ein Presseclub gebildet hat. Dieser tagt überwiegend in der Besetzung des 1. Und 2. Vorsitzenden und des Schriftführers.

Er hat die Aufgabe, die Neuerungen, Veränderungen und wichtige Mitteilungen den Mitgliedern bekannt zu machen. Dazu zählt die Verbreitung mittels Mail, Veröffentlichung in den Lahnauer Nachrichten und die Aktualisierung der Homepage.

Es folgten anschließend die Berichte des Schriftführers Norbert Kern zum Thema „Laufen“, in dem der neu aufgestellte LL-Cup ein breites Gewicht einnahm. Er erfreute sich auch ob seiner Einfachheit (gewertet wurden nur die reinen Teilnahmen) großer Beliebtheit.

 

Es nahmen 18 Teilnehmer an zusammen 119 Wettkämpfen teil. Den ersten Platz belegte Gerrit Lauber, die auf 22 Teilnahmen kam, dicht gefolgt von Hendrik Wallweay mit 19 Eintragungen. Norbert Kern kam als Dritter auf 14 Läufe. Die 3 Erstplatzierten erhielten aus den Händen von Jörg jeweils Geldgeschenke. Abteilungsleiter Triathlon Stephan Kleinhans ließ das Triathlonjahr in von seinem Vorgänger gewohnter anschaulicher Power-Point-Präsentation Revue passieren. In lockerem, lustigem und aber auch anerkennendem Vortragsstil ließ er mit eindrucksvollem Bildmaterial unterlegtem Vortrag alle im Einsatz befindlichen Athleten und Athletinnen nicht unerwähnt. Hier kamen Eindrücke, Emotionen und Zahlen, Daten, Fakten nicht zu kurz. Anschließend trug Katja Gärtner (Kassenführerin) den Kassenbericht vor. Auf Grund der Anschaffung von Vereinsbekleidung, die auch teilweise über Bestellung hinaus geordert wurde, haben wir naturgemäß hier ein kassenmäßiges Defizit zu verzeichnen, was aber als Gegenwert (die Vereinsbekleidung) vorhanden ist.

Es erfolgtet die Entlastung des Vorstandes einstimmig. Die folgenden Vorstandswahlen bestätigten Jörg Fiedler als 1. Vorsitzenden, Katja Gärtner als Kassenwartin und Barbara Kleinhans als erste Beisitzerin. Als weiteren Beisitzer stand Karsten Rauber nicht mehr zur Verfügung. Das Amt wird nach jähriger 2 Eberhard Lepper übernommen.

Die LahnLaender freuen sich wieder eine etablierte Kraft im Vorstand zu wissen. Jörg gibt einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen 2018. Im Mittelpunkt des Laufjahres wird wieder der LahnLaenderCup stehen, der in der bisherigen Form durchgeführt wird. Der LahnLaender findet wieder am letzten Samstag im Juni statt (30.06.), auch wenn da schon Ferien sind. Auch soll wieder eine MTB-Tour (evtl. in der Pfalz) stattfinden. Fast schon traditionell werden wir uns wieder mit einem Motivwagen am Kirmesumzug in Waldgirmes beteiligen. Bei gemütlichem Beisammensein und gutem Essen klang der Abend aus.

 


Montagslauftraining geht in die 2. Runde

Der Montagslauftreff für Einsteiger und Wiedereinsteiger geht in die zweite Runde.

"Mit den LahnLaendern fit und gesund durch Herbst und Winter!"

 

Start: Montags, 14.11.2016, dann  wöchentlich
Zeit: 18:00Uhr
Wo: Treffpunkt am Sportpark Lahnau in Dorlar 

Ansprechpartner: Jörg Fiedler (06441/962991)

 
Moderat betriebener Ausdauersport und die Reize der Freiluftaktivitäten verbessern und stabilisieren das
Immunsystem und die typischen Erkältungskrankheiten im Herbst und Winter haben damit keine Chance.
 Der Trainingstermin ist schon existent und es findet erfreulicherweise neben einigen
Wiedereinsteigern von den LahnLaendern auch bei interessierter Anfänger reges Interesse.

 Grundsätzlich sind alle, jung oder alt, egal ob Mitglieder oder nicht, bei den LahnLaendern willkommen. Bitte gebt diese Info auch an interessierte Freunde und Bekannt weiter.

Besonders interessant ist, dass im Winter immer bei Licht (Flutlicht) gelaufen wird.

 

Nach dem Training stehen auf dem Sportgelände Duschen und Umkleiden zur Verfügung.